Was wollen wir?

Wir sind eine Gruppe von Menschen, die von Tinnitus, Morbus Meniere, Hyperakusis oder Hörsturz betroffen sind. Wir möchten den Erfahrungsaustausch von Betroffenen untereinander ermöglichen und so Hilfe zur Selbsthilfe bieten.

Die Selbsthilfegruppe (SHG) "Ohrwurm" wurde am 20.01.2011 in Rostock gegründet, besteht aus einem "Initiativkreis" von jetzt 4 Mitgliedern, der sich vor allem um die organisatorischen Dinge kümmert und einer wechselnden Anzahl von Mitgliedern/Besuchern.

Unsere Tür steht allen offen:
Für Menschen, die in der Auseinandersetzung mit ihren Leiden ein regelmäßig stattfindendes Gruppenleben als wertvoll empfinden genauso wie für Menschen, die einmalig in einer akut bedrohlich erlebten Krankheitssituation nach jeder Hilfe greifen, die sie bekommen können.

Natürlich wollen wir als Gruppe ein Gruppenleben gestalten, das interessant, abwechslungsreich und informativ ist und uns Betroffene nicht nur immer wieder mit dem Leiden konfrontiert, sondern das durch unsere Aktivitäten heraushilft aus der Isolation, die hilft, dem oftmals vorhandenen Unverständnis unserer Umwelt zu begegnen oder um die Hilflosigkeit zu mindern, die enden kann in Passivität oder sogar Depression.

Wir wollen uns und andere informieren, z.B. durch Vorträge der verschiedensten Themen oder durch die Initiierung von Arzt-Patienten-Seminaren (APS), um besser mit unseren Beschwerden umgehen zu können. Dabei arbeiten wir eng mit der Deutschen Tinnitus Liga e.V. (DTL) zusammen, die uns Unterstützung und Hilfe ist, z.B. durch Schulungen, Beantwortung fachlicher Fragen oder bei der Organisation größerer Veranstaltungen.

Eine Gruppe lebt von und mit ihren Mitgliedern und deshalb sind ganz besonders alle jene Menschen willkommen, die an dieser Form des Gruppenlebens Interesse haben, die Lust und Zeit haben, einen Teil ihrer Freizeit auf diese Art und Weise sinnvoll zu gestalten. Wer mehr über uns und unsere Gruppe erfahren möchte, kann sich in unserer Begrüßungsmappe informieren, die von unserer WEB-Seite heruntergeladen werden kann

Unsere Gruppe freut sich natürlich auch, wenn sich nicht Betroffene, aber sozial engagierte Menschen/Institutionen angesprochen fühlen, die Arbeit der SHG, in welcher Form auch immer zu unterstützen.